Ausgangssituation & Herausforderung
Die Halle ist als aufgeschnittener Zylinder konzipiert, dessen flache Seite horizontal auf dem Boden liegt. Die nördliche und südliche Stirnseite sind jeweils mit halbkreisförmigen Fassaden ausgestattet, in die ringförmige Glasbänder integriert sind.
Mit einem Innenradius von mehr als 19 Metern erreicht die Halle eine entsprechende Innenhöhe. Die Glasfassade auf der Nordseite umläuft die Stirnwand mit einer Breite von rund 4 Metern, die Südseite ist mit einem rund 11 Meter breiten Glasband ausgeführt.
Diese gebogenen, großflächigen Glasfassaden ermöglichen zwar eine optimale Tageslichtnutzung, erschwerten jedoch bislang eine vollständige und flexibel steuerbare Verdunkelung – ein klarer Nachteil bei Projektionen, Lichtshows oder Bühnenveranstaltungen. An der Nordseite kamen manuell einzuhängende Stoffbahnen zum Einsatz – verbunden mit hohem Personal- und Zeitaufwand. Die Südseite wurde mit Rollos beschattet, die jedoch keine vollständige Verdunkelung erreichten. Die vorhandenen Lösungen waren somit weder effizient noch den wechselnden Anforderungen des Veranstaltungsbetriebs dienlich.


























